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1. Armut ist ein dauernder Bestandteil der Geschichte der Menschheit. In jeder Gesellschaft gibt es eine ungleiche Verteilung von Gütern, Geld, Rechten, Fertigkeiten, Wissen usw. Führt diese Ungleichheit zu einer Notsituation, die nicht mehr zeitlich begrenzt, sondern für die Lebenslage des oder der Betroffen bestimmend ist, so spricht man von Armut.

2. Die Bewertung der Armut war im europäischen Kulturkreis nie eindeutig. Einerseits galt die antike Tradition fort, wonach Arme stigmatisiert und verachtet wurden. Andererseits wurde in der Erfüllung der Forderung des Neuen Testamentes die Sorge um die Armen (Caritas) als christliche Tugend angesehen und Armut sogar freiwillig gelebt (Bettelorden). Die Armenfürsorge war zunächst eine traditionelle Aufgabe der Klöster, die später durch die Schaffung von Armenhäusern und Stiftungen vermehrt auf die Kommunen überging. Mit dem Beginn der Industrialisierung wurde Armut nicht mehr als individuelles Schicksal sondern als Folge wirtschaftlicher und sozialer Prozesse verstanden. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts übernahmen daher öffentliche Einrichtungen - „Sozialversicherungen“ - die Aufgabe, spezielle Armutsrisiken (Krankheit, Unfall, Alter, Arbeitslosigkeit) zu minimieren. Die heutige Bekämpfung der Armut wird begründet mit der Beeinträchtigung der Menschenwürde, der Behinderung der Selbstentfaltungsmöglichkeiten der Betroffenen sowie den wirtschaftlichen und politischen Folgen der Armut wie Kriminalität, Migration, unausgeschöpfte Wachstumsreserven usw..

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3. Die moderne wissenschaftliche und politische Diskussion über Armut bezieht sich einmal auf die Lage in vielen Entwicklungsländern und den dortigen Mangel an lebensnotwendigen Nahrungsmitteln. Das physische Existenzminimum und das Überleben der Menschen ist dort zum Teil nicht gesichert. Diese absolute Armut ist nach der Definition der Weltbank erreicht, wenn die Betroffenen weniger als einen Dollar pro Tag zum Leben zur Verfügung haben. Unter statistischen Aspekten ist diese Art der Armut leicht zu messen, sofern eine einigermaßen entwickelte Einkommensstatistik in dem betroffenen Land vorhanden ist.

4. Anders gestaltet sich die Armutsdiskussion in den Industrieländern, den ehemaligen kommunistischen Ländern und den Schwellenländern. Hier geht es nicht allein um das materielle Überleben der Armen, sondern vielmehr auch um deren Teilhabe am allgemeinen gesellschaftlichen Leben, bzw. um die Ausgrenzung davon. Der Ministerrat der EU hat eine Definition dieser relativen Armut versucht, an der sich auch die Bundesregierung orientiert. Demnach sind diejenigen Einzelpersonen, Familien oder Personengruppen arm, die „über so geringe Ultra He29id Schuhe 0opwnk Boost Adidas Damen b7vYf6Igy Mittel verfügen, dass sie von der Lebensweise ausgeschlossen sind, die in dem Mitgliedstaat, in dem sie leben, als Minimum annehmbar ist“.

Es kann aber nicht nur ein bestimmter Grad an materiell ungleicher Ausstattung mit Subsistenzmitteln bzw. materiellen Ressourcen als Armut interpretiert werden. Darüber hinaus gibt es Vorstellungen, dass auch der Mangel an sozialen Kontakten, menschlicher Zuwendung, Bildung, Abhängigkeiten usw. als Armut definiert werden müssen. Folglich muss dieser Armutsbegriff sehr viel komplexeren Situationen gerecht werden, er ist demgemäß viel schwerer zu messen. Dieser komplexe Armutsbegriff orientiert sich an überkommenen Vorstellungen. Denn im Mittelalter galt nicht allein der Bettler oder derjenige, der ohne steuerbares Vermögen lebte, oder der kein standesgemäßes Leben führen konnte, als arm. Als arm galten auch die Personen, die im Gegensatz zu den „Starken“ weder über physische Stärke noch über soziale Macht verfügten, die in rechtlicher Hinsicht benachteiligt waren und sich nicht mit der Waffe verteidigen konnten, d.h. Alte, Kranke, Behinderte, Witwen, Waisen und Gefangene, aber auch Fremde und Pilger.

5. In der Wissenschaft gibt es eine Fülle von Messmethoden zur Bestimmung von Armut, wobei die gängigen Operationalisierungen am erzielten Markteinkommen ansetzen. Sie stellen demnach allein auf wirtschaftliche Kategorien (Einkommensarmut) ab. Richtig daran ist: jeder muss ein Mindesteinkommen haben, um ein Leben in Würde führen und am sozialen Leben teilhaben zu können. Es geht um die zum Leben notwendigen Ressourcen.

Als wichtigstes Maß für die Armut dient die im Zusammenhang mit EU-Armutsprogrammen von Wissenschaftlern häufig benutzte Abweichung vom Durchschnittseinkommen. Danach gilt derjenige als arm, der weniger als 60% des Durchschnittseinkommens (Median) einer Volkswirtschaft zu seinem Lebensunterhalt zur Verfügung hat. Andere Grenzen sind denkbar und werden benutzt. Die Bundesregierung benutzt ebenfalls dieses Armutsmaß und hat im Jahre 2008 nach 2001 und 2005 ihren dritten Armuts- und Reichtumsbericht vorgelegt. (Der Begriff Reichtum in diesem Zusammenhang ist absurd. Denn wenn Armut das Gegenteil von Reichtum ist und wenn Armut mit einem unerwünschten Mangel an Teilhabe am gesellschaftlichen Leben definiert ist, ist dann Reichtum mit einem unerwünschten Überschuss an Teilhabe gleich zu setzen?) Als besonders armutsgefährdet gelten danach Menschen ohne Ausbildung, alleinstehende Mütter, Ostdeutsche und besonders Migranten. Daneben gibt es eine Vielzahl von Armutsuntersuchungen von wissenschaftlichen und sozialen Organisationen.

6. An diesem Konzept wird vielfältige Kritik geübt, die auch für vergleichbare Armutsmaße gilt. Ein nicht geringer Teil der erwirtschafteten Ressourcen, die eine Person zur Verfügung hat, werden nicht über den Markt gehandelt: Eigenarbeit, do it yourself, hauswirtschaftliche Tätigkeiten, hypothetische Mieten bei eigengenutzten Wohnungen, illegale Einkommen durch Schwarzarbeit, Schmuggel usw. sind zwar Ressourcen, werden aber nicht als Markteinkommen erfasst. Weiterhin müssen die staatlichen Transfers als nicht über den Markt abgewickelte Ressourcenzufuhr verstanden werden, wie kostenlose Bildung, Erziehung, Subventionen für Bibliotheken, Schwimmbäder, öffentlicher Nahverkehr, Mietzuschüsse, staatlich geförderte soziale Dienste, Kinderhorte usw. Schätzungen gehen dahin, dass sich diese geldwerten Leistungen des Staates auf rund ein Viertel des offiziellen verfügbaren deutschen Durchschnittseinkommen belaufen, d.h. um diese Differenz ist letzteres zu klein.

Dieses Konzept misst nicht Armut, sondern Ungleichheit der Einkommensverteilung. Danach kann man z.B. zu dem Ergebnis kommen, dass in Nordkorea bzw. Kuba die Armut weniger ausgeprägt ist als bei uns, obwohl die Menschen dort teilweise hungern. Grund ist die relative Gleichverteilung aller Einkommen. Auch ist es wenig zielführend, wenn ein Durchschnittsverdiener von Deutschland nach Luxemburg zieht und dort ein armer Schlucker ist und gleichzeitig ein reicher Mann, wenn er in die Slowakei zieht. Auch im zeitlichen Vergleich ist dieses Maß problematisch. Denn ein gleicher prozentualer Zuwachs aller Einkommen ändert an dem Grad der Armut nichts. Definitionsgemäß ist die Armut danach niemals besiegbar, so lange die Menschen nicht alle gleiches Einkommen haben. Paradox ist auch, dass die Armut dann abnimmt, wenn man den Reichen etwas abnimmt, ohne den Armen etwas zu geben. Dann sinkt der Durchschnitt, damit auch die Armutsgrenze, und die Armut geht zurück. Gleiches gilt, wenn die Einkommen generell, wie in den letzten Jahren, zurückgegangen sind. Und wer heute 50 Jahre alt ist, kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus einem armen Haushalt. Denn nach heutigem Maßstab lebte er damals auf Sozialhilfeniveau.

Eine weitere Kritik betrifft die ökonomische bzw. sozialwissenschaftliche Begründung dieses Maßes. Es gibt keinerlei substanzwissenschaftliche Begründung dafür, dass als Referenzgröße das Durchschnittseinkommen einer Vergleichsbevölkerung herangezogen wird. Eine weitere Frage ist die nach der Vergleichsbevölkerung. Streng genommen dürfen die Vergleiche nur im sozialen Kontext vorgenommen werden. Ebenfalls kann nicht begründet werden, warum gerade diejenigen als arm bezeichnet werden, die weniger als 60% des Durchschnittseinkommens verdienen. Gleiches gilt für das gewählte Referenzmaß des Median an Stelle eines anderen Mittelwertes, z.B. des arithmetischen Mittels. Problematisch ist auch, dass in den bisher vorgelegten drei Armuts- und Reichtumsberichten jeweils andere Mittelwerte herangezogen werden.

Armut ist definiert als eine „Lebenslage“. Es ist also ein langfristiges und kein kurzfristiges Problem. Die Bundesregierung definiert deshalb auch das „dauerhafte Armutsrisiko“, wenn eine Person in zwei von drei Vorjahren von Armut betroffen ist. Die Untersuchungen beziehen sich jedoch nur auf ein einzelnes Jahr und es ist realistisch anzunehmen, dass die ermittelten Armen dies häufig nur kurze Zeit sind. Dies dürfte insbesondere für arme Arbeitslose gelten.

Bei der Berechnung der statistischen Größen taucht das Problem auf, dass die Einkommen Haushalten von verschiedener Größe zufließen. Es herrscht die Vorstellung, dass bei jedem weiteren Haushaltsmitglied bei gleicher Lebensführung ein geringeres Einkommen benötigt wird, weil verschiedene Güter gemeinschaftlich benutzt werden. Um hier eine Vergleichbarkeit herzustellen, müssen die Einkommensgrößen auf sog. Äquivalenzeinkommen umgerechnet werden. Je nachdem wie diese subjektiv angesetzt werden, kann das Ausmaß der Armut in starkem Maße gestaltet werden. (Vielleicht bringt die Verpflichtung des Bundesverfassungsgerichts, die Sozialhilfesätze neu zu regeln und ihre Höhe genau zu begründen, mehr Objektivität auch in die Bemessung des Äquivalenteinkommens (Bundesverfassungsgericht: Regelleistungen nach SGB II (Hartz IV – Gesetz) vom 9.2.2010).)

Ein weiteres Problem ergibt sich aus der Frage, welches Einkommen soll für einzelne soziale Gruppen als Referenzeinkommen herangezogen werden. Ist es richtig, das Durchschnittseinkommen für Gesamtdeutschland auch für Ostdeutsche heranzuziehen, wenn man weiß, dass sich Ostdeutschland sowohl wirtschaftlich, sozial und gesellschaftlich noch erheblich von Westdeutschland unterscheidet? Und ist es nicht für viele Migranten angebrachter, das Durchschnittseinkommen der Herkunftsländer zum Vergleich heranzuziehen. Denn viele Migranten haben in unserem Sozialsystem eine höhere Verfügung über wirtschaftliche Ressourcen als in ihren Heimatländern.

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Das entscheidende Handicap dieser Art der Armutsmessung liegt jedoch darin, dass wir über keine adäquate Einkommensstatistik in Deutschland verfügen. Der dritte Armuts- und Reichtumsbericht benutzt drei unterschiedliche Einkommensstatistiken und sogar unterschiedliche Einkommensbegriffe. Er kommt folgerichtig auch zu unterschiedlichen Prozentsätzen der Bevölkerung, die danach als arm zu gelten haben. Vergleiche dazu die folgende Tabelle. Und ob die Armutsrisikoquote 13 Prozent (jeder achte) oder 18 Prozent (jeder fünfte) beträgt, macht schon einen erheblichen Unterschied. Es ist deshalb nur folgerichtig, dass verschiedene Interessengruppen die nach ihrer Meinung zutreffende Quote als die richtige herausstellen. Der Informationsgehalt solcher Untersuchungen ist begrenzt. Auch gibt es bestimmte Widersprüche zu anderen Ergebnissen des Armuts- und Reichtumsberichts: So ist nur für 8 Prozent der Deutschen ein Auto nicht erschwinglich.

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Datenbasis Armutsrisikoschwelle Armutsrisikoquote Stichprobengröße
EU-SILG, 2006 781 13Ultra He29id Schuhe 0opwnk Boost Adidas Damen b7vYf6Igy 13.800
EVS 2003 980 14 53.400
Mikrozensus 2005 736 15 322.700
SOEP 2006 880 18 11.500

Quelle: Dritter Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

Die benutzten Statistiken sind: die vom statistischen Bundesamt erhobenen Statistics on Income and Living Conditions (letzte Erhebung: 2006), Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (2003) und Mikrozensus (2005). Hinzu kommt das sozioökonomische Panel des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin (2006). Alle diese Einkommensstatistiken haben das Problem, dass sowohl die Bereiche der ganz hohen wie die der ganz niedrigen Einkommen – die der Gegenstand der Untersuchung sind – besonders unsicher geschätzt sind. Außerdem sind es alles freiwillige Statistiken, d.h. es besteht keine Auskunftspflicht.

Alle diese Einwände lassen dieses Maßkonzept der relativen Armut als wenig objektiv und aussagekräftig erscheinen. Es fließen zu viel subjektive Bewertungen und Unzulänglichkeiten in das Konzept ein. Deshalb stellt auch die Bundesregierung in ihrem letzten Bericht fest, Armut „entzieht sich einer eindeutigen Messung“. Und sie vermeidet auch den Begriff „Armut“ und benutzt an seiner Stelle den Begriff „Armutsrisiko“.

7. Als weiteres wichtiges Armutsmaß werden die Sozialhilfe bzw. die Leistungen nach Hartz IV herangezogen. Sie werden gewährt, wenn die eigenen finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft sind und aus vorgelagerten Sicherungssystemen keine ausreichenden Leistungen in Anspruch genommen werden können. Sozialhilfe erhalten Deutsche und Ausländer, die sich in Deutschland aufhalten, sofern sie die Leistungsvoraussetzungen erfüllen.

Durch die Sozialhilfeleistungen/Hartz IV soll das Existenzminimum sichergestellt werden um dem Empfänger die Führung eines Lebens zu ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht. Die Geltendmachung des Anspruchs auf Sozialhilfe führt dann aber dazu, dass Armut im ökonomischen Sinn nicht entstehen kann. Andernfalls wären das Leistungsniveau der Sozialhilfe und das Existenzminimum falsch festgelegt. Die Sozialhilfe kann somit kein Indikator für Armut sein. Sie misst vielmehr die durch Hilfen verhinderte Armut.

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Darüber hinaus führt auch die Sozialhilfe/Hartz IV als Armutsmaß zu Ergebnissen, die mit seiner Intention nicht übereinstimmen: Danach haben Länder mit einem guten Sozialhilfesystem viele Arme, während Länder ohne entwickeltes Basissystem keine Armen hätten. Und: Die Ausweitung der Hilfen und damit der Anspruchsberechtigten erhöht die Armut. Die effektivste Armutsbekämpfung ließe sich danach durch Kürzung oder Abschaffung der Sozialhilfeleistungen betreiben.

Die Sozialhilfe- Hartz IV -zahlen sind aber auch deshalb als Maß für die Armut wenig geeignet, weil sie sich einer wirtschafts- bzw. sozialpolitischen Beeinflussung entziehen. Da sind z.B. die Zuwanderungen über die Bundesgrenzen hinweg. Dieses Segment der Sozialhilfe/Hartz IV hat heute einen Umfang angenommen, dass es letztlich Niveau und Bewegungsrichtung dieser Größe bestimmen. Dies aber bedeutet, dass sich in steigenden Sozialhilfezahlen nicht eine Verelendung der Bevölkerung in unserem Land ausdrückt. Vielme hr kommt darin die deutsche Hilfsbereitschaft gegenüber Zuwanderern aus aller Welt zum Ausdruck.

8. Es gibt einen Personenkreis, der von weniger als dem Existenzminimum gemäß der Sozialhilfe/Hartz IV lebt und seine Ansprüche aus der Sozialhilfe nicht ausschöpft. Über die Gründe für diese „verdeckte Armut“ kann man nur spekulieren: Scham, Unwissenheit, Scheu vor der Geltendmachung von Ansprüchen gegenüber Angehörigen, Scheu vor der Überprüfung der persönlichen Verhältnisse, z.B. wegen der Angabe von Vermögenswerten, bzw. Warten auf andere Leistungen aus sozialen Sicherungssystemen (Überbrückung). Der Begriff der verdeckten Armut ist irreführend, denn aus der Definition der Sozialhilfe heraus ist dieser Personenkreis derjenige, der die tatsächlich Armen umfaßt. Die Einkommen dieser Personen liegen unter dem Existenzminimum. Allerdings gibt es nur wenige empirische Untersuchungen über diesen Bereich.

9. Die in der gegenwärtigen Armutsforschung herausgestellte starke Relativierung des Armutsbegriffs und die Herausstellung der subjektiven Befindlichkeit nähert die Vorstellung von Armut weit an die allgemeinere Vorstellung von gesellschaftlicher Schwäche und Ungleichheit der Lebenslagen an. Alle persönlichen Probleme werden so zu sozialen Problemen und werden als Gegenstand der SozialpolitikSnowboarding Adv Schwarz Boots Herren Adidas Superstar UpGLqSzMV vornehmlich zu Armutsproblemen. Armut stellt aber nicht auf den Nutzen ab, den der Einzelne aus seinem Einkommen zieht und ist nicht das Gegenteil von Glück. Armut ist auch nicht Ungleichheit. „Teilhabe“ bedeutet, dass man die Dinge haben sollte, „die man für das Funktionieren als soziales Lebewesen nach absoluten Maßen gebraucht.“ Sie ist ein objektiver Tatbestand.

Eine Sozialpolitik, als vorwiegend auf Armutsprobleme und Ausgegrenzte bezogene Politik würde auch den Stellenwert der Sozialpolitik verändern. Sie stellt sich bisher dar als eine grundsätzlich für alle Bürger relevante, gesellschaftsgestaltende und die grundlegenden Ordnungsregeln ergänzende Politik.

10. Eine Gesellschaft, die in unermesslichem Reichtum lebt - verglichen mit früheren Zeiten und dem Rest der Welt - braucht offenbar einen gewissen Grad an schlechtem Gewissen, um mit diesem Wohlstand umgehen zu können. Auch ist vielen Menschen bewusst, dass der Wohlstand ständig gefährdet ist. Daher ist die Öffentlichkeit beim Thema Armut sensibilisiert und bereit zu glauben, dass die Armut in unserer Gesellschaft stetig steigt. Schlagwörter wie „Abbau des Sozialstaates“, „Neue Armut“, „Zwei-Drittel Gesellschaft“, „Ausgrenzung“ fallen auf einen fruchtbaren Boden. Manche Wissenschaftler, Journalisten, Politiker und leider auch manche Kirchenvertreter betreiben mit diesem Thema ihr „Geschäft“. Darüber hinaus ist dieses emotionsgeladene Thema wie kein zweites dazu geeignet, politische Schuldzuweisungen glaubhaft zuordnen zu können. Dabei geschieht dies nicht nur gegenüber bestimmten Personen oder Parteien, sondern auch gegenüber der geltenden Wirtschaftsordnung in Deutschland. Gleichzeitig scheint es aber so zu sein, dass den wirklich Armen in unserer Gesellschaft, den Nichtsesshaften, den Streunern usw. wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Literatur:

W. Krämer (2001), Armut in der Bundesrepublik, Volkswirtschaftliche Korrespondenz der Adolf-Weber-Stiftung, Nr.7/01

P. von der Lippe (1995), Lebensstandard und Wirtschaftssysteme, Studien im Auftrag des Wissenschaftsfonds der DG Bank, Hrsg.: Prof. Dr. Wolfram Fischer, Frankfurt, S. 59ff.

Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Lebenslagen in Deutschland, Erster bis dritter Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

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H.-D. Westerhoff (2004), Wie sich einen Nation arm rechnet, Universität Potsdam, Volkswirtschaftliche Diskussionsbeiträge, Nr.72

Horst-Dieter Westerhoff

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